CMS – Content-Management-System

Ein Con­tent-Manage­ment-Sys­tem (CMS) erlaubt es dem Admi­nis­tra­tor einer Web­sei­te, in die­se ohne Pro­gram­mier­kennt­nis­se Inhal­te ein­zu­pfle­gen, zu edi­tie­ren und zu löschen. Wich­tig ist für ein gutes CMS sei­ne Benut­zer­freund­lich­keit. Seit das Inter­net zuneh­mend mobil genutzt wird, also etwa seit 2008, spielt auch die Opti­mie­rung für mobi­le Auf­ru­fe per Respon­si­ve Web­de­sign eine her­aus­ra­gen­de Rolle.

Was ist Respon­si­ve Webdesign?

Wört­lich über­setzt bedeu­tet der Begriff eigent­lich „reak­ti­ons­schnel­les“ Web­de­sign, doch in der Fach­spra­che für die Inter­net­tech­nik wird es für ein Design ver­wen­det, bei dem die Web­sei­te mit­hil­fe von soge­nann­ten Media Que­ries erkennt, von wel­chem End­ge­rät aus sie auf­ge­ru­fen wird. Sie öff­net sich daher ange­passt an den Bild­schirm eines Desk­top-PCs oder die Dis­plays von Tablets bzw. Smart­pho­nes. Vor der Ein­füh­rung die­ser Tech­nik lie­ßen Fir­men in der Regel eine Ver­si­on ihrer Web­sei­te für den sta­tio­nä­ren PC und eine für mobi­le End­ge­rä­te ent­wi­ckeln. Das ist heu­te dank Respon­si­ve Web­de­sign nicht mehr nötig. Die Benut­zer­freund­lich­keit von Web­sei­ten hat sich dadurch stark erhöht.

Wor­d­Press als meist­ge­nutz­tes Content-Management-System

Es gibt sehr vie­le ver­schie­de­ne CMS. Die Spit­zen­po­si­ti­on beim Ein­satz hält Wor­d­Press, es ist auf 32 % aller Web­sei­ten instal­liert und deckt ~50 % aller CMS-Anwen­dun­gen ab (es gibt auch Web­sei­ten ohne CMS). Ent­wi­ckelt wur­de das CMS ab 2003, es soll­te ursprüng­lich nur das Blog­gen erleich­tern. Inzwi­schen wird es für Web­sei­ten aller Art bis hin zu ein­fa­chen Online­shops genutzt. Ein Grund für den welt­weit hohen Zuspruch ist sei­ne Benut­zer­freund­lich­keit: Jeder Bei­trag lässt sich einer frei erstell­ba­ren Kate­go­rie zuwei­sen, wobei das CMS die Navi­ga­ti­ons­ele­men­te auto­ma­tisch erzeugt.

Leser­kom­men­ta­re in Blogs las­sen sich vor der Ver­öf­fent­li­chung unkom­pli­ziert prü­fen, alle Nut­zer der Web­sei­te kön­nen eine Rol­le und damit ver­bun­de­ne Rech­te erhal­ten. Das ist beim kol­la­bo­ra­ti­ven Arbei­ten in Intra­nets und auch in Inter­net­fo­ren extrem wich­tig. Die Gestal­tung von Wor­d­Press-Sei­ten erfolgt mit The­mes, die Erwei­te­rung der Funk­tio­nen mit exter­nen Plug-ins. Von die­sen gibt es stän­dig neue Vari­an­ten, weil Wor­d­Press als Open-Source-Pro­jekt stän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt wird. Die ein­ge­setz­te Skript­spra­che ist PHP, Daten lie­gen auf einer MyS­QL- oder MariaDB-Datenbank.

Das Con­tent-Manage­ment-Sys­tem Contao

Auch Con­tao ist ein Open-Source-Pro­jekt und erschien erst­mals noch unter einem ande­ren Namen im Jahr 2006. Die Ent­wick­ler­ge­mein­de legt gro­ßen Wert auf Bar­rie­re­frei­heit unter Ein­hal­tung der aktu­ells­ten Web­stan­dards nach W3C. Die ein­ge­setz­te Daten­bank ist MyS­QL. Auch für Con­tao gibt es zahl­lo­se Erwei­te­run­gen, die zu einer beträcht­li­chen Funk­tio­na­li­tät füh­ren. Für bestimm­te Pro­jek­te ist es unser CMS der Wahl. Es gewann den 2. Preis beim Packt Publi­shing Award 2007 und erlaubt eine sehr indi­vi­du­el­le Gestal­tung von Web­sei­ten mit Modu­len, Tem­pla­tes, Insert­tags und Stylesheets.

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